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"Konfirmation - ein Kind der Reformation"

Sonderausstellung im Deutschen Hugenotten-Museum 21. Mai bis 31. August.
 
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Reformationsgedenkjahr 2017
Vor 500 Jahren wurden in Nord- und Mittelhessen die Ideen Martin Luthers schneller umgesetzt als anderswo.

Das Deutsche Hugenottenmuseum in Bad Karlshafen eröffnete am 21. Mai 2017 als Beitrag zum Reformationsjahr seine Sonderausstellung
"Konfirmation - ein Kind der Reformation".

In der Ausstellung wird deutlich, wie wichtig Hessen für die Reformation war. Der Straßburger Reformator Martin Bucer, als Berater des Landgrafen Philipp von Hessen, gilt als Initiator. In der „Ziegenhainer Zuchtordnung“ von 1539 legte er die Grundlagen der Konfirmation. Ziegenhain gilt somit als Geburtsort der Konfirmation. Die Ausstellung der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck beleuchtet historische und religiöse Aspekte.

Der Stellenwert der Konfirmation in den Hugenottengemeinden soll beleuchtet werden. Dort wurde die Konfirmation zunächst abgelehnt. Es gab aber eine "Zulassung zum Abendmahl", der wie bei der Konfirmation ein Unterricht der jungen Menschen voranging. Später haben die Hugenottengemeinden die Konfirmation übernommen.

 

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In der Ausstellung wird das besondere Augenmerk auf Martin Bucer und die Einführung der Konfirmation in Hessen-Kassel gelegt.
Die Konfirmation sollte als "Taufergänzung" dienen, um den jungen Menschen Gelegenheit zu geben, ihren Glauben zu bekennen, was bei der Kindtaufe noch nicht möglich war.

bi zeilenverdranger 173 bi ausstellung 2105 kon 173 In dem  handlichen Kultur- und Geschichtsführer, der jüngst in  Kassel erschienen ist, wird nun die einstige Landgrafschaft Hessen als „Pionierland der Reformation“ vorgestellt.
Der Autor Klaus Brill, der viele Jahre für die Süddeutsche Zeitung tätig war und jetzt in Nordhessen lebt, präsentierte sein Werk am 21.Mai 2017 (Internationaler Museumstag  und Museumsfest)  im Deutschen Hugenotten-Zentrum in Bad Karlshafen.
Im Zentrum des knapp 100 Seiten umfassenden Buches, das vom Regionalmanagement Nordhessen herausgegeben wurde, steht die Persönlichkeit des Landgrafen Philipp des Großmütigen (1504-1567), der einer der wichtigsten politischen Führer der Protestanten in Deutschland war. „Ihm verdankt die Reformation viel, obwohl gerade er es war, der sie auch in höchste Gefahr brachte“, erklärt dazu Martin Hein, der Bischof der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck.  . 
     
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Die Ausstellung kann bis zum 31. August 2017 zu den Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden.
Führungen insbesondere für Konfirmanden und Schulklassen werden angeboten.

Kontakt

Deutsches Hugenotten-Museum
Hafenplatz 9 a
34385 Bad Karlshafen

Öffnungszeiten

Dienstag - Freitag                                10 - 17 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen   11 - 18 Uhr

Informationen

Deutsches Hugenotten-Museum

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